Willkommen an Bord

Jedes Logbuch fängt mit einem leeren Blatt an. Hier ist unseres.

Bordcast ist kein weiterer Kreuzfahrt-Reiseblog mit Sonnenuntergangsfotos und Buffet-Empfehlungen. Davon gibt es genug. Das hier ist das Logbuch von Bord — geschrieben aus der Perspektive derer, die auf diesen Schiffen nicht Urlaub machen, sondern arbeiten. Entertainment, Service, Küche, Technik, Nautik. Menschen, für die ein Hafen kein Ausflugsziel ist, sondern ein Arbeitstag mit Meerblick.

Ich bin Dubandi. Viele Jahre auf See, lange als Entertainment Manager, heute als Radiomoderator an Land — aber mit einem Fuß immer noch auf Deck. Was ich in der Zeit gelernt habe: Die besten Geschichten passieren nicht bei der Passagier-Show um 21 Uhr, sondern danach, in der Crew Bar, auf dem Crewdeck um drei Uhr nachts, oder in der dritten Nacht ohne Landsicht, wenn plötzlich jemand anfängt zu erzählen.

Genau diese Geschichten sammeln wir hier. Kurz genug, dass man sie zwischen zwei Schichten liest. Ehrlich genug, dass sich jede Crew sofort wiedererkennt — ob auf der Mein Schiff Flotte, bei AIDA oder irgendwo anders auf den Weltmeeren.

Was als Nächstes kommt: Wir starten mit einer sechsteiligen Reihe über eine echte Transatlantik-Reise — Hamburg über Island nach New York, fünfzehn Tage, sechs Etappen, sechs Geschichten. Vom Auslaufen in Hamburg bis zur Skyline von Manhattan. Dazwischen wird es Themen geben, die jede Crew kennt: Heimweh, Erreichbarkeit auf See, die Sache mit dem Handynetz mitten im Nordatlantik, und was ein Hafentag mit einem macht, wenn man ihn nicht als Gast erlebt.

Wenn du selbst zur See fährst oder gefahren bist: Wir würden gern von dir hören. Was war deine Geschichte, die keiner glaubt, der nicht dabei war?

Willkommen an Bord.

— Dubandi

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